hypnose


 Der Begriff Hypnose wirkt auf viele recht diffus, schwer greifbar und fast mystisch – gerade weil Hypnose oft mit Filmen, ganz bestimmten Bildern aus Shows oder aus dem Fernseher assoziiert wird.

Die meisten wissen nur vage, was sie sich darunter vorzustellen haben, wenn sie von moderner therapeutischer/klinischer Hypnose hören. Die moderne therapeutische/klinische Hypnose OMNI (nach Dave Elman und Jerry Kein) unterscheidet sich stark von den herkömmlich bekannten Hypnosetechniken.

 

Wir sind Pioniere auf einem lange vergessenen, in die Esoterik-Ecke verdrängten und negativ konnotiertem Gebiet, in dem viel mehr möglich ist, als landläufig bekannt ist. Zur Zeit laufen an der Universität Zürich Studien zur Darstellung und Abgrenzung der Hypnose gegenüber den anderen ´Seins-Zuständen ´wie Wachsein und Schlaf. Bereits bestehende Studien belegen die phantastische Wirksamkeit der Hypnose im Bezug auf Schmerzmanagement, Umgang mit chronischen Magen-Darm Erkrankungen, Schlafproblemen, Burnout, Trauma Arbeit und weiteren Bereichen. Einige schweizer Spitäler setzen immer mehr auf Hypnose. Sie bieten in immer mehr Bereichen die Hypnose als Alternative zur konventionellen Behandlung an und bilden immer mehr Angestellte in Hypnose aus- Operationen in Hypnose (statt Narkose), schmerzfreies Gebären dank Hypnose, Hypnose in der Kardiologie (Herzerkrankungen), Verbandswechsel an Brandopfern in Hypnose (statt Narkose), schmerzhafte Prozeduren werden um einiges erträglicher für schwerkranke Kinder in Hypnose usw. All das wird heute in der Schweiz schon durchgeführt. Die Grundlagenforschung hat in diesem Gebiet noch viel zu tun.

 

Was ist Hypnose überhaupt?

 

Hypnose.net schreibt: Hypnose ist ein entspannter Zustand der Konzentration. Das Unterbewusstsein tritt in den Vordergrund und das Bewusstsein wird "zurückgedrängt". Natürlich ist dies eine sehr einfach gehaltene Erklärung und es gehen während der Hypnose sehr komplizierte Prozesse im Hirn vor, was übrigens auch durch Positronenemissionstomografie (PET) sichtbar gemacht werden kann.

 

Jeder und jede von uns ist mindestens 2 Mal pro Tag in Hypnose. Kurz vor dem Aufwachen und kurz vor dem eigentlichen Einschlafen, wenn wir jeweils in die Alpha Phase kommen. Hypnose ist aber auf jeden Fall nicht mit Schlaf oder gar Ohnmacht zu verwechseln, denn im Schlaf sind wir nicht in der Lage, zu reagieren wie wir dies in der Hypnose tun. Hypnose ist also ein völlig natürlicher Zustand.

 

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie völlig konzentriert und involviert in einen Film sind, ein Buch lesen und gar nicht mehr wahrnehmen wo auf der Seite sie sich gerade befinden, oder wenn Sie eine lange Strecke im Auto/Zug hinter sich haben und sich praktisch an Nichts mehr erinnern können? Hypnose ist ein natürlicher Zustand und wir erleben ihn normalerweise mehrmals täglich, ohne es wirklich zu merken oder überhaupt als solchen zu identifizieren.

 

 

 

Eine kurze Zusammenfassung der häufigsten falschen Vorstellungen von Hypnose:

 

- Niemand ist dem Hypnotiseur ´ausgeliefert´ – man kann jederzeit aufstehen und reagieren!

 

- Niemand wird ´willenlos/programmierbar´: Suggestionen müssen angenommen werden, ansonsten ´verpuffen´ sie ohne Wirkung.

 

- Niemand ist ´bewusstlos´ – man ist in Hypnose und nicht unter Narkose!

 

- Niemand kann drin ´steckenbleiben´ (spätestens wenn die Blase voll ist, reagiert jeder …)

 

- Man würde sich ´an nichts erinnern´. Das Gegenteil ist der Fall, und oft erinnert man sich sogar an mehr!

 

- Man müsse daran ´glauben´. Da es ein natürlicher Zustand ist, ist Glaube nicht nötig. Oder glauben sie an Schlaf?

 

- Niemand wird vom Hypnotiseur ´abhängig´. Ein seriöser Therapeut, unabhängig welcher Art, vermeidet auch bei Menschen mit Tendenzen zu Projektionen eine Arbeitsbeziehung, die in eine vermeintliche ´Abhängigkeit´ führen könnte. Bei der modernen therapeutischen Hypnose ist es im Gegenteil sogar oberstes Gebot, den Klienten so schnell wie möglich in die Selbständigkeit zu entlassen und ihm dafür alle nötigen Werkzeuge mitzugeben, wie z.B. das Erlernen der Selbsthypnose. Die meisten Probleme sind in ein bis drei Sitzungen nachhaltig gelöst. Jegliche ´Anbindung´ an den Therapeuten wird vermieden.

 

- Sprechen und Hören sei nicht möglich. Im Gegenteil, in der Therapie muss gesprochen und gehört werden, ansonsten wäre ja kein therapeutischer Prozess möglich.

 

- Man würde ´Geheimnisse ausplaudern´. Alles, was sie jetzt nicht besprechen wollen, werden sie auch in Hypnose nicht aussprechen. Da wir einfach ihr Unterbewusstsein ansprechen anstelle ihres Bewusstseins, steuern sie wie immer selbst, was sie sagen wollen. Sie sind ja präsent.

 

Das Buch ´Hypnose´von Hansruedi Wipf (mein Ausbildner) gibt einen guten Einblick in die moderne therapeutische Hypnose nach Dave Elman und Jerry Kein (so wie OMNI diese lehrt).

´Regressionshypnose´ein Buch von Hanspeter Ricklin  gibt Interessierten, wie auch Hypnosetherapeuten vertieften Einblick in die Regressionshypnose wie sie OMNI täglich nutzen.

 

Wer sich noch vertiefter über Hypnose informieren möchte, dem seien die zwei Webseiten www.hypnose.net und www.besserung.ch ans Herz gelegt.